04.01.2010

Mark Pfenning: Konsolidierungsvorschlag III

Ausstattung der öffentlichen Gebäude mit Blockheizkraftwerken (BHKW)

Das BHKW ist ein Motor, der mit z.B. Gas betrieben wir, um Wärme zu erzeugen. Bei der Wärmeerzeugung wird zusätzlich noch Strom generiert und dieser dann an die Energieversorger zu einem festgelegten Satz veräußert - ähnlich einer PV-Solaranlage (s. Vorschlag 1). Die Energieeffizienz beträgt etwa 90% (ca. 33% Strom und ca. 57% Wärme). Die CO2-Emissionen werden gegenüber konventioneller Energieerzeugung aus Kraftwerken und Heizungsanlagen um bis zu 60% verringert. Kapitaleinsatz und Amortisationszeit sind im Vergleich zu anderen alternativen Energieerzeugungsmöglichkeiten gering. Die Wirtschaftlichkeit von BHKW hängt in hohem Maß von den jährlichen Betriebsstunden ab. Es gilt, je mehr, je besser. Dabei fängt die Rentabilität bei minimal 2.500 Betriebsstunden an. Zum Vergleich dazu betragen die durchschnittlichen Betriebsstunden einer Heizung eines Einfamilienhauses max. 1.500 - 2.000. Ideal für BHKW sind alle Gebäude, die einen ganzjährigen möglichst hohen Wärmebedarf haben, wie beispielsweise öffentliche Gebäude, Sporthallen, Hotels, Schwimmbäder, Industrieanlagen. Hier sind weit mehr als 4000 Betriebsstunden möglich und damit eine Wirtschaftlichkeit sicher gegeben.

In dem Fall der Stadt Schwarzenbek, könnte man die öffentlichen Gebäude (gerade die neu gebauten oder gerade sanierten) mit BHKWs ausstatten und damit eine wesentlich höhere Wirtschaftlichkeit bei der Energieversorgung sicherstellen, da bei feststehendem Verbrauch durch den Verkauf des Stroms geringere Unterhaltskosten entstehen.

Ihr Mark Pfenning

 

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