Kindergarten- und Schulentwicklung

Grundvoraussetzung für die Bewältigung zukünftiger Herausforderungen in einer globalisierten Welt in einem modernen Gemeinwesen ist eine umfassende schulische Bildung aller jungen Menschen, durch die allgemeine Fertigkeiten, individuellen Fähigkeiten und gleiche Startchancen gefördert und ermöglicht werden. Dieses zu leisten ist Aufgabe der Eltern und aller Erziehungs- und Bildungseinrichtungen.

Kindergärten

Bildung beginnt nicht erst im Gymnasium, sondern beginnt bereits in frühester Kindheit. Der Kindergarten muss ein gleichwertiger und fester Bestandteil des bildungspolitischen Gesamtkonzeptes werden.

Freie Bürger/FDP treten ein

  • für den Ausbau von Kinderkrippen und die Einrichtung zusätzlicher Kindergartenplätzen.
  • für eine intensive Sprachförderung in der deutschen Sprache in kleinen Gruppen mit Kindern aus unterschiedlichen Kulturen. Nur so kann die Benachteiligung von Kindern mit Migrationshintergrund oder bildungsfernem Elterhaus ausgeglichen und Chancengleichheit in Schule und Beruf erreicht werden.
  • dass Kindergärten besser mit kommunalen Mitteln oder Landeszuschüssen ausgestattet werden.

Vorschule

Freie Bürger/FDP unterstützen die Einrichtung von Vorschulen für Kinder im 6. Lebensjahr als Vorbereitungsphase auf die schulische Laufbahn. Vorschulen tragen neben Kindergärten zu einer Entlastung der Schulen von vielen Erziehungs- und Lernproblemen bei.

Allgemeinbildende Schulen

Das jetzt von der Landesregierung (Große Koalition) neu eingeführte Schulsystem mit Gemeinschaftsschulen, Regionalschulen und Gymnasien ist daran zu messen, ob es gelingt, den Anforderung gerecht zu werden. Alle Schulen müssen auf größtmögliche Förderung unterschiedlicher Begabungen, auf sichere Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten sowie auf die Chancengleichheit aller Kinder und Jugendliche setzen.

Freie Bürger/FDP fordern deshalb

  • eine gute Ausstattung der Schulen mit Lehrkräften, damit Lernen in kleineren Klassen möglich wird.
  • die Einstellung von Schulpsychologen und Schulsozialpädagogen für gezielte Betreuung von Schülern mit Lern- und Verhaltensproblemen.
  • die Weiterentwicklung der Ganztagsschule mit einem breiten Lehr-, Betreuungs- und Freizeitangebot am Nachmittag. Wer aus der Schule kommt, hat dort die Hausaufgaben für den nächsten Tag erledigt.
  • eine umfassende Sanierung der bisherigen Schulgebäude.
  • die Entwicklung der Compeschule als Vorschule und Grundschule. Dort befinden sich auch Räumlichkeiten für weitere Krippen- und Kindergartenplätze.

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